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„Der böhmische Traum“ 2026: Pfingstwochenende voller Blasmusik im Glaskunstdorf Brand-Nagelberg

Wenn sich zu Pfingsten 2026 das beschauliche Waldviertler Glaskunstdorf Brand-Nagelberg in eine pulsierende Bühne der böhmisch-mährischen Blasmusik verwandelt, dann steigt zum 14. Mal das internationale Blasmusikfestival „Der böhmische Traum“. Von 22. bis 24. Mai 2026 lädt die Trachtenkapelle Brand unter dem Motto #sooovielliebe alle Blasmusikbegeisterten zu einem Event ein, das in dieser Form einzigartig ist – als Festival zum Mitmachen.


Ein Festival mit familiärem Charakter und internationalem Format

„Wir sind sicher nicht das größte, das beste oder das meistbesuchte internationale Blasmusikfestival, aber wir erheben den Anspruch, das familiärste Blasmusikevent zu sein!“ – mit diesem selbstbewussten wie sympathischen Statement umreißt Festivalleiter Jürgen Uitz die Philosophie der Veranstaltung. Heuer steht das Programm unter der Schirmherrschaft der Blasmusiklegende Ladislav Kubeš jun. und kann mit einem besonders hochkarätigen Line-up aufwarten. Insgesamt acht Blasmusikformationen aus fünf Nationen werden den Beweis antreten, dass Blasmusik längst nicht mehr ihrem altmodischen Ruf entspricht.

Live on Stage – die teilnehmenden Klangkörper 2026

  • Stadtkapelle Leibnitz (Steiermark)
  • Altsteiner Blaskapelle (Ungarn)
  • DJWB – Die Junge Waldviertler Böhmische (Niederösterreich)
  • Happaranka (Frankreich)
  • Brassaranka (Oberösterreich/Niederösterreich/Salzburg)
  • Bläserensemble der Stadtkapelle Litschau (Niederösterreich)
  • Bundesmusikkapelle Mariatal (Tirol)
  • S.o.B. – Kapell (Deutschland)

Mit der Brassaranka ist dabei ein absolutes Aushängeschild der Szene zu Gast: Das 15-köpfige Ensemble, Europameister der böhmisch-mährischen Blasmusik, fasziniert mit Eigenarrangements und Eigenkompositionen – von der traditionellen Polka über Märsche bis hin zu Charthits, Weihnachtsliedern und Opernarien.

Brassaranka © Daniela Führer

Vier Jubiläen unter einem Festzelt-Dach

Das Jahr 2026 bringt für Brand-Nagelberg gleich mehrere bemerkenswerte Anlässe zum Feiern zusammen:

  • 360 Jahre Marktgemeinde Brand-Nagelberg
  • 35 Jahre Musikheim Brand
  • 10 Jahre EM der Blasmusik in Brand-Nagelberg
  • 5 Jahre Immaterielles Kulturerbe der UNESCO „Südböhmische Blasmusik in Brand-Nagelberg“

Besonders das UNESCO-Jubiläum unterstreicht die kulturelle Strahlkraft, die von diesem kleinen Ort an der österreichisch-tschechischen Grenze ausgeht. Die Musiktradition der „Südböhmischen Blasmusik in Brand-Nagelberg“ wurde 2021 in das österreichische Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes der UNESCO aufgenommen.

Highlights, die man nicht verpassen sollte

  • Welturaufführung der Polka „#sooovielliebe“ von Manfred Hirtenlehner – exklusiv im Rahmen des Festivals
  • Großkonzert zum Mitmachen am Samstagabend mit allen Gastkapellen und mehreren Hundert angereisten Musikerinnen und Musikern aus mehreren mitteleuropäischen Nationen
  • Erstmals: Kinder- und Jugend-Großkonzert zum Mitmachen am Sonntagmittag, anlässlich des 360-Jahr-Jubiläums der Marktgemeinde – offen für alle Holz-, Blechbläser und Schlagzeuger

Vom Zuschauer zum Mitwirkenden

Was „Der böhmische Traum“ so einzigartig macht, ist sein partizipativer Ansatz: Wer ein Instrument mitbringt, darf mitspielen. Sowohl beim Großkonzert am Samstagabend als auch beim erstmaligen Kinder- und Jugend-Großkonzert am Sonntag sind Musikerinnen und Musiker eingeladen, Teil des Klangkörpers zu werden. Die Anmeldung ist ab sofort über www.derboehmischetraum.at möglich. Eine bessere Gelegenheit, das Pfingstwochenende aktiv zu erleben, gibt es kaum.

Rahmenprogramm: Das „größte Wohnzimmer des Waldviertels“

Ein dreitägiger Festzeltbetrieb, getragen von nahezu 200 ehrenamtlichen HelferInnen, sorgt für jene Atmosphäre, die Besucherinnen und Besucher liebevoll als „größtes Wohnzimmer des Waldviertels“ bezeichnen. Am Freitagabend wird bereits zum vierten Mal in Folge das Ehrenamt gewürdigt – Freiwillige Feuerwehren, Sportvereine, Rettungsorganisationen, Pfadfinder, Sozialorganisationen, Imkervereine, Kultur- und Motorsportvereine sind herzlich eingeladen, gemeinsam ihr Engagement zu feiern. Wer mit mindestens vier Mitgliedern in Vereins- oder Firmenkleidung anreist, erhält ein Schankgetränk als Dankeschön gratis. Unter allen anwesenden Vereinen werden zudem Gastgeschenke des Hauptsponsors Schremser Bier sowie des Weinguts Andreas Brenninger verlost.

Ausgezeichnete Organisation, regionale Verankerung

Die Organisation des Festivals wurde unter anderem mit dem NÖ ZUKUNFTSPREIS in der Kategorie „Vereine und Institutionen – Gemeinschaftsfördernde Projekte“ sowie mit einer Anerkennung beim Kultursponsoringpreis „MAECENAS NÖ“ ausgezeichnet. Als Kooperationspartner von „So schmeckt Niederösterreich“ setzt der Veranstalter konsequent auf regionale Lieferanten – vom örtlichen Fleischer über den Bäcker bis hin zur Brauerei in der Nachbargemeinde.

Bereits 1968 hat das Festival seinen Ursprung. Seit jeher werden regelmäßig ausländische Blasmusikkapellen eingeladen, wodurch insbesondere zur angrenzenden Region Südböhmen – einer Wiege der böhmischen Blasmusik – freundschaftliche Beziehungen gepflegt werden. Der Reinerlös der Veranstaltung kommt der Anschaffung von Instrumenten, Noten und Ausrüstung, der Jugendarbeit, dem Erhalt des Musikheims sowie der Förderung der südböhmischen Blasmusik zugute.

Auf nach Brand!

Wer Blasmusik in ihrer lebendigsten, ungezwungensten und herzlichsten Form erleben möchte, sollte sich das Pfingstwochenende 2026 unbedingt freihalten. An allen drei Tagen gilt: Eintritt freie Spende. Wie es der Festivalleiter selbst formuliert: „Wer jetzt noch nicht träumt, hat den ‚Böhmischen Traum‘ schon fast versäumt!“

Festival-Eckdaten auf einen Blick:

  • Termin: 22. – 24. Mai 2026 (Pfingstwochenende)
  • Ort: Brand-Nagelberg, Waldviertel (Niederösterreich/A)
  • Eintritt: Freie Spende
  • Anmeldung zum Mitspielen & alle Informationen: www.derboehmischetraum.at

Quelle: Pressemitteilung der Trachtenkapelle Brand, Festivalleiter Jürgen Uitz

José Alberto Pina – Komponist des Monats

José Alberto Pina ist einer der bedeutendsten spanischen Komponisten und Dirigenten im Bereich der Blas- und Perkussionsmusik. Seine Werke sind international erfolgreich und richten sich an verschiedene Leistungsstufen, was sie besonders für Blasorchester attraktiv macht.

Pina studierte Orchesterdirigieren am Konservatorium von Murcia (Conservatorio Superior de Música de Murcia) und vertiefte seine Kenntnisse bei renommierten Dirigenten wie Sir Colin Davis vom London Symphony Orchestra, José Rafael Pascual-Vilaplana und Lutz Köhler von der Universität der Künste Berlin. Seine Karriere führte ihn zu Gastdirigaten bei namhaften Ensembles, darunter das Sinfonische Blasorchester Freiburg, das Noord Nederlands Jeugd Orkest sowie verschiedene spanische und portugiesische Blasorchester. Besonders hervorzuheben ist seine Nominierung für die Hollywood Music in Media Awards für das Werk The Island of Light.

Pinas Kompositionen zeichnen sich durch eine klare Struktur, melodische Vielfalt und eine ansprechende Instrumentierung aus. Sie eignen sich sowohl für ambitionierte Laienorchester als auch für professionelle Klangkörper. Zu seinen bekanntesten Werken zählen The Island of Light, Cleopatra und Dunkirk. Diese Stücke werden regelmäßig bei Wettbewerben und Festivals gespielt, was ihre Verbreitung und Zugänglichkeit für Dirigenten und Musiker weltweit sichert.

José Alberto Pina hat mit seinen Kompositionen das moderne Blasorchester-Repertoire bereichert. Seine Werke verbinden technische Präzision mit musikalischer Ausdruckskraft und sind sowohl für pädagogische Zwecke als auch für Konzertprogramme geeignet. Dirigenten und Musiker schätzen seine klare Notation und die Möglichkeit, seine Stücke an verschiedene Leistungsniveaus anzupassen. Damit bleibt Pina eine zentrale Figur in der zeitgenössischen Blasmusikszene.

Zwei Jubilare der zeitgenössischen Blasmusik: Thomas Doss und Hubert Hoche feiern ihren 60. Geburtstag

Im Jahr 2026 begehen zwei herausragende Persönlichkeiten der zeitgenössischen Blas- und Orchestermusik ihren 60. Geburtstag: Thomas Doss aus Österreich und Hubert Hoche aus Deutschland. Beide Komponisten haben durch ihre musikalischen Werke, ihr pädagogisches Engagement und ihre künstlerische Vision die Entwicklung der Blasmusik nachhaltig geprägt. Dieser Aufsatz würdigt ihre musikalischen Leistungen und stellt zentrale Stationen ihres Schaffens vor.


Thomas Doss (copyright Thomas Doss)

Thomas Doss, geboren am 6. Juni 1966 in Linz, ist ein österreichischer Komponist, Dirigent und Pädagoge. Seine musikalische Laufbahn ist von großer Vielseitigkeit geprägt. Als Berufsdirigent und Lehrer hat er nicht nur zahlreiche eigene Werke komponiert, sondern auch Ensembles geleitet und junge Musiker gefördert. Doss’ Kompositionen für Blasorchester gelten als wegweisend für die zeitgenössische Blasmusik. Sie zeichnen sich durch technische Präzision, emotionale Tiefe und eine innovative Instrumentierung aus. Seine sinfonischen Werke werden weltweit aufgeführt und haben die Repertoireentwicklung in der Blasmusikszene maßgeblich beeinflusst. Als Pädagoge hat er Generationen von Musikern inspiriert und die musikalische Bildung in Österreich und international bereichert.

Doss steht für eine moderne, anspruchsvolle Blasmusik, die traditionelle Elemente mit zeitgenössischen Klängen verbindet. Seine Werke fordern Musiker und Dirigenten gleichermaßen heraus und tragen dazu bei, das Genre kontinuierlich weiterzuentwickeln.


Hubert Hoche (copyright Hubert Hoche)

Hubert Hoche, ebenfalls 1966 in Deutschland geboren, zählt zu den exzentrischsten und tiefgründigsten Komponisten der Blasmusikszene. Nach einer handwerklichen Ausbildung als Schreiner besuchte er die Berufsfachschule für Musik in Bad Königshofen, wo er seine musikalische Laufbahn begann. Hoche gilt als ein Komponist, dessen Werke eine intensive Auseinandersetzung erfordern – sowohl von den ausführenden Musikern als auch vom Publikum.

Seine Kompositionen, wie das Werk „Mystika“, sind geprägt von philosophischen und emotionalen Schichten. Sie verbinden Eros und Ethos und fordern die Interpreten zu einer tiefen musikalischen Reflexion auf. Hoches Stücke werden oft als „Lebenswerke“ bezeichnet, da sie nicht nur technisch anspruchsvoll sind, sondern auch eine starke inhaltliche Aussage transportieren. Er hat mit seiner Musik neue Maßstäbe gesetzt und die Blasmusik um eine spirituelle und intellektuelle Dimension erweitert.

Hoche hat durch seine unkonventionelle Herangehensweise und seine Fähigkeit, komplexe Themen musikalisch umzusetzen, die Blasmusik bereichert. Seine Werke zeigen, dass Blasmusik nicht nur unterhaltsam, sondern auch tiefgründig und anspruchsvoll sein kann.


Anlässlich ihres 60. Geburtstags gilt den beiden Jubilaren großer Dank für ihre herausragenden Leistungen in der Blas- und Orchestermusik. Thomas Doss und Hubert Hoche haben durch ihre Kompositionen, ihr pädagogisches Engagement und ihre künstlerische Vision das Genre nachhaltig geprägt. Ihre Werke werden auch in Zukunft Musiker und Zuhörer gleichermaßen inspirieren.

Wir wünschen den Jubilaren weiterhin viel Schaffenskraft, Gesundheit und viele unvergessliche musikalische Momente.


Quellen:

Der Eurovision Song Contest – Ein historischer Überblick und seine musikalischen Erfolge


Der Eurovision Song Contest, kurz ESC, ist einer der bekanntesten und langlebigsten Musikwettbewerbe der Welt. Seit seiner Gründung im Jahr 1956 hat er sich von einem bescheidenen europäischen Ereignis zu einem globalen Spektakel entwickelt, das jährlich Millionen von Zuschauern begeistert. Der Wettbewerb wurde ins Leben gerufen, um nach den Wirren des Zweiten Weltkriegs den kulturellen Austausch und die Einheit zwischen den europäischen Nationen zu fördern. Initiiert von der Europäischen Rundfunkanstalt, fand der erste Wettbewerb in Lugano, Schweiz, statt. Ursprünglich nahmen sieben Länder teil: Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg, die Niederlande und die Schweiz.

Der Eurovision Song Contest entwickelte sich schnell zu einem jährlichen Ereignis, das nicht nur musikalische Talente präsentiert, sondern auch technologische Innovationen vorantreibt. Ein wichtiger Meilenstein war die Einführung des Televotings im Jahr 1975, das die Zuschauer direkt in die Abstimmung einband. Der Wettbewerb spiegelt nicht nur musikalische Trends wider, sondern auch gesellschaftliche und politische Entwicklungen. So wurde der ESC in den 1960er- und 1970er-Jahren zunehmend zu einer Plattform für kulturelle Vielfalt und politische Aussagen. In den letzten Jahrzehnten hat er sich zu einem der größten Fernsehereignisse weltweit entwickelt, das Künstler aus verschiedenen Genres und Kulturen vereint.


Einige der wichtigsten Meilensteine des Eurovision Song Contest sind eng mit seinen Gewinnern verbunden. Im Jahr 1956 gewann Lys Assia mit dem Lied „Refrain“ für die Schweiz den allerersten Wettbewerb. 1965 wurde die Sprachregelung eingeführt, die es den Teilnehmern erlaubte, in ihrer Landessprache zu singen. Ein weiterer bedeutender Moment war der Sieg von Dana International im Jahr 1998, die mit ihrem Lied „Diva“ für Israel gewann und als erste transgeschlechtliche Künstlerin in die Geschichte des ESC einging. Ruslana trug 2004 mit ihrem Sieg für die Ukraine und dem Song „Wild Dances“ zur politischen und kulturellen Sichtbarkeit des Landes bei. Conchita Wurst gewann 2014 für Österreich mit „Rise Like a Phoenix“ und setzte ein Zeichen für Toleranz und Vielfalt. Im Jahr 2023 gewann Loreen für Schweden mit „Tattoo“ und wurde zur zweiten Künstlerin, die den ESC zweimal für sich entscheiden konnte.


Der Eurovision Song Contest hat zahlreiche musikalische Erfolge hervorgebracht, die weit über den Wettbewerb hinausstrahlen. Irland hält den Rekord für die meisten Siege mit insgesamt sieben Gewinnen, darunter drei Siege von Johnny Logan in den Jahren 1980, 1987 und als Songwriter 1992. Weitere prägende Künstler und ihre Erfolge sind unter anderem ABBA, die 1974 mit „Waterloo“ für Schweden gewannen und damit den Grundstein für ihre weltweite Karriere legten. Céline Dion gewann 1988 für die Schweiz mit „Ne partez pas sans moi“ und startete damit ihre internationale Laufbahn. Lena Meyer-Landrut gewann 2010 für Deutschland mit „Satellite“ und brachte dem ESC in Deutschland neue Popularität. Die italienische Band Måneskin gewann 2021 mit „Zitti e buoni“ und entwickelte sich zu einer der erfolgreichsten ESC-Gruppen der letzten Jahre.

Besondere Rekorde und Erfolge unterstreichen die Bedeutung des ESC. So ist Irland das Land mit den meisten Siegen, während Schweden die meisten Top-5-Platzierungen vorweisen kann. Sandra Kim war 1986 mit 13 Jahren die jüngste Gewinnerin in der Geschichte des Wettbewerbs. Der Song „Waterloo“ von ABBA gilt als einer der erfolgreichsten ESC-Beiträge aller Zeiten und erreichte weltweiten Verkaufserfolg. Der erfolgreichste Song, der nicht gewonnen hat, ist „Volare (Nel Blu, Dipinto Di Blu)„.


Die Bedeutung des Eurovision Song Contest für die Musikwelt ist kaum zu überschätzen. Er hat sich zu einer globalen Plattform entwickelt, die nicht nur musikalische Talente fördert, sondern auch gesellschaftliche Themen aufgreift. Viele Künstler nutzten den ESC als Sprungbrett für ihre internationale Karriere, während der Wettbewerb selbst durch seine Vielfalt und Innovationskraft die Popkultur geprägt hat. Die Kombination aus musikalischer Qualität, spektakulären Bühnenshows und der einzigartigen Abstimmungsdynamik macht den ESC zu einem der faszinierendsten Musikereignisse der Welt.


Der Eurovision Song Contest ist mehr als ein Musikwettbewerb – er ist ein kulturelles Phänomen, das seit über 60 Jahren Menschen weltweit verbindet. Von seinen bescheidenen Anfängen in den 1950er-Jahren bis zu den heutigen spektakulären Produktionen hat der ESC stets die musikalischen und gesellschaftlichen Entwicklungen seiner Zeit widergespiegelt. Die größten Erfolge des Wettbewerbs zeigen, wie der ESC Künstler und Lieder hervorbringen kann, die die Musikgeschichte prägen. Er bleibt ein Symbol für Einheit, Vielfalt und die Kraft der Musik, Grenzen zu überwinden.


Quellen: master-music.de — Die Geschichte des ESC FAZ — ESC: Alle Gewinner des Eurovision Song Contest seit 1956 watch-the-trend.com — Interessante Rekorde und Fakten zum Eurovision Song Contest

Aktuelle Neuerungen April/Mai auf musicainfo.net – Ein Überblick

  1. Neue Werke aus den Verlagsmitteilungen

musicainfo.net hat seine Datenbank um aktuelle Neuerscheinungen aus den Verlagsmitteilungen erweitert. Nutzer finden nun eine breite Auswahl an neuen Partituren, die direkt über die Plattform recherchiert werden können. Besonders hervorzuheben ist die Integration von Hörbeispielen und bibliografischen Daten zu den Werken, die registrierten Nutzern zur Verfügung stehen. Weiters wurden viele Datensätze mit Partituren, Notenbeispielen, Videos und Radiotracks ergänzt. Diese Erweiterung ermöglicht es Dirigenten und Musiklehrern, sich schnell und umfassend über neue Werke zu informieren und diese direkt für ihr Repertoire zu prüfen.

Die Datenbank umfasst derzeit 2.403 Verlage, die Partituren, Bücher und Tonträger anbieten. Dies erleichtert die Suche nach passender Literatur für verschiedene Ensembles und Klangkörper und unterstützt die Planung von Konzertprogrammen.

  1. Ergänzung der Selbstwahlliste des Bundesverbandes Deutscher Musikverbände e.V. (BDB)

Die Selbstwahlliste Blasmusik des Bundesverbandes Deutscher Musikverbände e.V. (BDB) wurde zum 31. März 2026 aktualisiert. Diese Liste ist eine zentrale Ressource für Blasmusikkapellen, die an Wettbewerben teilnehmen, und wird jährlich überarbeitet. Die Aktualisierungen umfassen Neuaufnahmen, Umstufungen und Streichungen einzelner Werke, um den aktuellen Standards und Anforderungen gerecht zu werden.

Für Dirigenten und Musiklehrer, die mit Blasmusik arbeiten, bietet die aktualisierte Selbstwahlliste eine verlässliche Grundlage für die Werkauswahl. Die Liste ist über die offizielle Website des BDMV einsehbar und kann direkt in die Programmplanung einbezogen werden.

  1. Erweiterung der Literaturdatenbank für Jugendblasorchester der Österreichischen Blasmusikjugend

Die Literaturdatenbank der Österreichischen Blasmusikjugend wurde 2026 um zahlreiche Werke für Jugendblasorchester erweitert. Besonders hervorzuheben sind Kompositionen von Thomas Doss, die bei Mitropa Music veröffentlicht wurden. Dazu zählen Werke wie Jungle, Traffic, Outback, Dionysos, Of Castles and Legends, von Otto M. Schwarz Homeland, Kyrill, Nostradamus, Millennium, Fire & Ice, und Asteroid. Diese Stücke sind speziell für Jugendblasorchester konzipiert und decken verschiedene Schwierigkeitsgrade ab.

Die Literaturdatenbank der Österreichischen Blasmusikjugend fördert gezielt österreichische Komponist:innen, die sowohl für den Unterricht als auch für Konzertaufführungen geeignet sind. Dirigenten und Musiklehrer finden hier eine wertvolle Ressource, um ihr Repertoire zu erweitern und junge Musiker:innen zu fördern. AJ (sehr leicht); BJ (leicht); CJ mittelschwer; DJ (schwer); EJ (fortgeschritten);

musicainfo.net bietet mit diesen Erweiterungen eine noch umfassendere Unterstützung für Dirigenten, Musiklehrer und aktive Musiker. Die neuen Werke aus den Verlagsmitteilungen, die aktualisierte Selbstwahlliste des BDB sowie die erweiterte Literaturdatenbank für Jugendblasorchester stellen wertvolle Ressourcen für die Programmplanung und musikalische Arbeit dar. Nutzer können sich auf eine aktuelle, vielfältige und praxisnahe Auswahl an Werken verlassen, die den Anforderungen moderner Blasmusik gerecht wird.

Neil Sedaka – Leben und musikalisches Vermächtnis

Neil Sedaka zählt zu den prägendsten Figuren der Popmusik des 20. und frühen 21. Jahrhunderts. Sein Leben und Wirken erstrecken sich über sieben Jahrzehnte, in denen er als Sänger, Komponist und Pianist internationale Erfolge feierte. Diese Biografie beleuchtet seine musikalische Entwicklung, die Höhen und Tiefen seiner Karriere sowie sein bleibendes Erbe.

Neil Sedaka wurde am 13. März 1939 in Brooklyn, New York, geboren. Schon früh zeigte sich sein außergewöhnliches musikalisches Talent. Mit acht Jahren begann er Klavier zu spielen, und im Alter von neun Jahren wurde er als Wunderkind an der renommierten Juilliard School of Music aufgenommen. Diese klassische Ausbildung legte den Grundstein für seine spätere Karriere, doch Sedakas Leidenschaft galt bald der Popmusik. In seiner Jugend gründete er mit Schulkameraden die Band The Tokens, die später mit dem Hit „The Lion Sleeps Tonight“ bekannt wurde. Sedaka selbst verließ die Gruppe jedoch früh, um eine Solokarriere zu verfolgen.

Sein Durchbruch gelang ihm 1958, als er einen Plattenvertrag bei RCA Victor unterzeichnete. Sein erster großer Hit, „The Diary“, erreichte 1958 die Top 20 der US-Charts. Doch der internationale Erfolg stellte sich 1959 mit „Oh! Carol“ ein, einem Lied, das er für seine damalige Freundin und spätere Kollegin Carole King geschrieben hatte. Der Song erreichte Platz 9 der US-Charts und wurde zu einem Evergreen. In den frühen 1960er-Jahren folgten weitere Erfolge wie „Stairway to Heaven“, „Calendar Girl“, „Happy Birthday Sweet Sixteen“ und „Breaking Up Is Hard to Do“. Letzterer erreichte 1962 Platz 1 der US-Charts und zählt bis heute zu seinen bekanntesten Werken. Sedakas Musik zeichnete sich durch eingängige Melodien, romantische Texte und eine Mischung aus Pop, Rock ’n’ Roll und Doo-Wop aus.

Mitte der 1960er-Jahre verlor Sedaka an Popularität, als die British Invasion mit Bands wie den Beatles und den Rolling Stones die Musikszene dominierte. Sein Vertrag mit RCA Victor wurde nicht verlängert, und er zog sich vorübergehend aus der Öffentlichkeit zurück. In dieser Phase konzentrierte er sich auf das Songwriting für andere Künstler, darunter The Monkees und Tom Jones. Sein Comeback begann 1972, als er einen neuen Plattenvertrag bei MGM Records unterzeichnete. Mit „Laughter in the Rain“ gelang ihm 1974 ein überraschender Nummer-1-Hit in den USA. Der Song markierte den Beginn einer zweiten Karrierephase. Es folgten weitere Hits wie „The Immigrant“ und „Bad Blood“, ein Duett mit Elton John, das ebenfalls die Chartspitze erreichte.

In den späten 1970er- und 1980er-Jahren festigte Sedaka seinen Status als internationaler Star. Seine Zusammenarbeit mit Elton John war besonders fruchtbar, und die beiden Musiker schrieben gemeinsam mehrere erfolgreiche Songs. Sedaka tourte weltweit und veröffentlichte Alben, die sowohl in den USA als auch in Europa erfolgreich waren. Ein weiterer Höhepunkt seiner Karriere war sein Auftritt beim Live-Aid-Konzert 1985, bei dem er „Breaking Up Is Hard to Do“ vor einem Millionenpublikum sang. In dieser Phase experimentierte er auch mit neuen Musikstilen, blieb aber seinem markanten Pop-Sound treu.

Auch in den 1990er- und 2000er-Jahren blieb Sedaka aktiv. Er veröffentlichte Alben wie „Classically Sedaka“, auf dem er seine größten Hits mit orchestraler Begleitung neu interpretierte, und „The Show Goes On“, das eine Mischung aus neuen Songs und Klassikern bot. 2007 erschien „The Definitive Collection“, eine umfassende Zusammenstellung seiner größten Erfolge. Bis ins hohe Alter trat Sedaka auf und gab Konzerte auf der ganzen Welt.

Neil Sedaka starb am 8. März 2026 in Los Angeles, nur fünf Tage vor seinem 87. Geburtstag. Sein Tod wurde weltweit betrauert, und viele Künstler wie Elton John, Paul McCartney und Billy Joel würdigten ihn als einen der größten Songwriter der Popgeschichte. Sedakas Einfluss auf die Popmusik bleibt unbestritten. Als einer der letzten großen Vertreter der Brill Building-Ära prägte er mit eingängigen Melodien und emotionalen Texten mehrere Generationen. Zu seinen bekanntesten Werken zählen „Breaking Up Is Hard to Do“, „Laughter in the Rain“ und „Love Will Keep Us Together“. Sein musikalisches Erbe lebt in unzähligen Coverversionen und Hommagen weiter und sichert ihm einen dauerhaften Platz in der Geschichte der Popmusik.

Neue Kompositionen in der Datenbank: Vielfalt für Blasmusik-Ensembles

Die Datenbank von musicainfo.net wird laufend um eine Auswahl neuer Kompositionen erweitert, die für verschiedene Leistungsstufen und Besetzungen konzipiert sind. Diese Aktualisierung bietet eine breite Palette an musikalischen Möglichkeiten – von Werken für junge Musiker bis hin zu anspruchsvollen Stücken für professionelle Blasorchester. Im Folgenden werden die neuen Kompositionen und ihre Komponisten vorgestellt, wobei stilistische und besetzungsspezifische Besonderheiten im Mittelpunkt stehen.


Ensemble Note: Musik für 7er-Besetzungen

Die Kategorie Ensemble Note umfasst Kompositionen, die speziell für kleinere Besetzungen konzipiert sind. Besonders hervorzuheben sind die Werke Für Immer Nah, Gablonzer Glasbläser und Musikanten mit Herz. Für Immer Nah besticht durch seine lyrische Melodieführung und harmonische Tiefe, während Gablonzer Glasbläser von traditionellen böhmischen Klängen inspiriert ist und sich durch lebendige, tanzbare Musik auszeichnet. Musikanten mit Herz überzeugt durch eingängige Melodien und rhythmische Vielfalt.

Diese Werke sind für eine 7er-Besetzung konzipiert, was sie besonders flexibel für kleinere Ensembles macht. Stilistisch reichen sie von traditioneller Blasmusik bis hin zu modernen Arrangements, die sowohl technisch als auch musikalisch anspruchsvoll sind.


Young Band: Kompositionen für junge Musiker

Die Kategorie Young Band richtet sich an junge Musiker und bietet Werke, die technisch und musikalisch zugänglich sind, ohne dabei an künstlerischem Anspruch einzubüßen. Zu den neuen Kompositionen gehören Werke von Alan Fernie, Andreas Ziegelbäck und Matthew Rankley. Alan Fernie ist bekannt für seine eingängigen Melodien und klaren Strukturen, die jungen Musikern ein sicheres Spiel ermöglichen. Andreas Ziegelbäck zeichnet sich durch eine moderne Klangsprache aus, die junge Musiker an zeitgenössische Musik heranführt. Matthew Rankley bietet mit seinen rhythmisch anspruchsvollen Stücken eine ideale Grundlage für die Entwicklung technischer Fähigkeiten.

Die Werke dieser Kategorie sind für junge Blasorchester konzipiert und eignen sich ideal für den Unterricht und die frühe Konzertpraxis. Sie fördern nicht nur die technische Sicherheit, sondern auch das Verständnis für musikalische Strukturen und Ensemble-Spiel.


Blasorchester mittlere Leistungsstufe: Vielfalt und Herausforderung

Für Blasorchester der mittleren Leistungsstufe wurden Werke aufgenommen, die sowohl musikalisch als auch technisch anspruchsvoll sind, ohne überfordernd zu wirken. Zu den neuen Kompositionen zählen Werke von Gerald Oswald, Richard Strauss, Johan Nijs und Robert Lisle. Gerald Oswalds Werke bestachen durch eine ausgewogene Mischung aus traditionellen und modernen Elementen. Bearbeitungen von Richard Strauss’ Orchesterwerken für Blasorchester bieten eine einzigartige Möglichkeit, klassische Musik in neuer Form zu erleben. Johan Nijs ist bekannt für seine eingängigen Melodien und harmonische Raffinesse, während Robert Lisles Kompositionen durch rhythmische Präzision und klangliche Vielfalt überzeugen.

Die Werke dieser Kategorie decken ein breites stilistisches Spektrum ab – von klassischen Bearbeitungen bis hin zu modernen Kompositionen. Sie eignen sich ideal für Orchester, die ihr Repertoire erweitern und gleichzeitig ihre musikalischen Fähigkeiten weiterentwickeln möchten.


Blasorchester hohe Leistungsstufe: Anspruchsvolle Werke für Profis

Für Blasorchester der hohen Leistungsstufe wurden anspruchsvolle Kompositionen aufgenommen, die sowohl technisch als auch musikalisch herausfordern. Dazu gehören Werke von Otto M. Schwarz, Arthur Honegger und Matthias Rauch. Otto M. Schwarz’ Werke sind geprägt von komplexen harmonischen Strukturen und einer tiefgründigen musikalischen Sprache. Bearbeitungen von Arthur Honeggers sinfonischen Werken für Blasorchester bieten eine einzigartige Möglichkeit, die Klangwelt des 20. Jahrhunderts zu erkunden. Matthias Rauch ist bekannt für seine innovativen Kompositionen, die traditionelle Blasmusik mit modernen Einflüssen verbinden.

Die Werke dieser Kategorie sind für professionelle Blasorchester konzipiert und erfordern ein hohes Maß an technischer Präzision und musikalischem Verständnis. Sie eignen sich ideal für Konzertprogramme, die das Publikum durch künstlerische Tiefe und virtuose Darstellung beeindrucken sollen.


Fazit: Mehrwert für Ensembles aller Leistungsstufen

Die neuen Kompositionen in der Datenbank von musicainfo.net bieten eine breite Palette an musikalischen Möglichkeiten für Ensembles aller Leistungsstufen. Ob für kleine Besetzungen, junge Musiker, Blasorchester der mittleren oder hohen Leistungsstufe – die Werke sind stilistisch vielfältig und technisch anspruchsvoll. Sie bereichern nicht nur das Repertoire, sondern fördern auch die musikalische Entwicklung der Ensembles.

Für Dirigenten, Musiklehrer und aktive Musiker bietet die Datenbank damit eine wertvolle Ressource, um das eigene Repertoire zu erweitern und neue musikalische Impulse zu setzen.

Urlaubsplanung per musicainfo.net?

Sie wissen nicht, wohin Sie heuer auf Urlaub fahren? Die Datenbank musicainfo.net hilft Ihnen, neue Destinationen zu finden! Das ist verrückt! Die Datenbank als Reiseveranstalter? Also: Reiseveranstalter direkt nicht, aber Tipps können Sie sich holen!

Wählen Sie die Kategorie „Blasmusik/HaFaBra“ und schreiben Sie in die Zeile Volltextsuche die Begriffe: Reisen und Tourismus. Als Ergebnis erhalten mehr als 900 „Reisevorschläge„, viele davon mit musikalischen Reiseberichten und sogar Links zu den schönsten Punkten dieser Reise. Da kann man schon mal auf den Geschmack kommen….

Sie können die Datenbank natürlich auch umgekehrt verwenden: Sie haben Urlaub gemacht und suchen nun entsprechende Komposition für ein Konzert? Nehmen wir an: Kroatien. Einfach das gesuchte Land, die Stadt oder Region in die Zeile „Volltextsuche“ eingeben, und schon erhalten Sie das Ergebnis: Kroatien, oder: Türkei, oder: Andalusien, oder: Schottland Highland, usw.

Wir wünschen Ihnen schon jetzt einen schönen Urlaub, und kommen sie gesund nach Hause…

Musikalische Jahresregenten 2026: Bedeutende Jubiläen und ihre musikalische Relevanz

Das Jahr 2026 steht im Zeichen herausragender musikalischer Jubiläen. Besonders hervorzuheben sind die hundertjährigen Geburtstage von Randy Beck, Joseph Horovitz und James D. Ployhar sowie die hundertjährigen Todestage von Enrico Toselli und Carl Maria von Weber. Diese Persönlichkeiten haben die Musikgeschichte nachhaltig geprägt und bieten auch heute noch wertvolle Impulse für Dirigenten, Musiklehrer und aktive Musiker.


Hundertjährige Geburtstage im Jahr 2026

Randy Beck, bürgerlich Frans Verbeeck, wurde am 12. September 1926 in Tisselt, Belgien, geboren und verstarb am 5. Oktober 2000 in Merksplas. Beck war ein belgischer Komponist, der vor allem durch seine Beiträge zur Film- und Popmusik für Blasorchester bekannt wurde. Seine Werke zeichnen sich durch eine gelungene Verbindung klassischer und moderner Einflüsse aus und sind bis heute in der Unterhaltungsmusik präsent.

Joseph Horovitz, geboren am 26. Mai 1926 in Wien, war ein österreichischer-britischer Komponist und Dirigent. Er erlangte internationale Bekanntheit durch seine 1970 uraufgeführte Pop-Kantate „Captain Noah and His Floating Zoo“. Horovitz’ Schaffen umfasst ein breites Spektrum an Genres, von klassischer Musik bis hin zu populären Formen. Sein Werk zeigt die Fähigkeit, traditionelle und moderne Stile zu verbinden. Horovitz verstarb am 9. Februar 2022.

James D. Ployhar, geboren am 22. September 1926, war ein amerikanischer Komponist, Musikpädagoge und Filmproduzent. Seine Kompositionen für Blasorchester und seine Beiträge zur Musikpädagogik haben ihn zu einer prägenden Figur in der amerikanischen Musikszene gemacht. Ployhar verstarb am 2. Januar 2007, doch sein umfangreiches Werk wird weiterhin in der musikalischen Ausbildung und Aufführungspraxis genutzt.

Hier eine Liste weiterer Geburtstagsjubiläen im Jahr 2026


Hundertjährige Todestage im Jahr 2026

Enrico Toselli, geboren am 13. März 1883 in Florenz und gestorben am 15. Januar 1926, war ein italienischer Komponist und Pianist. Er gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der italienischen Musik des frühen 20. Jahrhunderts. Tosellis Werk, das sowohl opernhafte als auch kammermusikalische Elemente umfasst, beeinflusste die moderne Musik Italiens und zeigt seine Virtuosität als Pianist und Komponist.

Carl Maria von Weber, geboren am 18. November 1786 in Eutin und gestorben am 5. Juni 1826 in London, war ein deutscher Komponist, Dirigent und Pianist. Er gilt als einer der Begründer der romantischen Oper in Deutschland. Seine bekanntesten Werke, darunter die Oper „Der Freischütz“ und die „Aufforderung zum Tanz“, sind bis heute fester Bestandteil des Konzertrepertoires. Weber prägte die deutsche Musik des 19. Jahrhunderts und legte den Grundstein für die spätere Entwicklung der Oper und Orchestermusik.

Hier eine Liste weiterer Todestage im Jahr 2026


Die Jubiläen des Jahres 2026 bieten eine wertvolle Gelegenheit, das Werk dieser bedeutenden Komponisten zu würdigen und ihre musikalischen Leistungen in den historischen Kontext einzuordnen. Von der Filmmusik Randy Becks über die populären Kantaten Joseph Horovitz’ bis hin zu den opernhaften Meisterwerken Carl Maria von Webers – die Vielfalt der musikalischen Ausdrucksformen dieser Persönlichkeiten zeigt die Bandbreite und Tiefe der Musikgeschichte. Für Dirigenten, Musiklehrer und aktive Musiker bieten diese Jubiläen Anlass, die Werke dieser Komponisten in Konzerten und Unterricht aufzugreifen und so ihr Erbe lebendig zu halten.

Nachruf auf Dr. Paul M. Noble (1935–2025) – Ein Leben für die Musik zwischen Virginia und England

Am 19. August 2025 verstarb mit Dr. Paul M. Noble ein außergewöhnlicher Verleger, Arrangeur und Musikwissenschaftler, dessen Wirken die Welt der Blasmusik nachhaltig prägte. Erst jetzt erreicht uns die traurige Nachricht – ein Moment, um innezuhalten und das vielseitige Schaffen eines Mannes zu würdigen, der sein Leben der Musik und der Verbindung zwischen den USA und England widmete.


Ein musikalisches Erbe zwischen zwei Kontinenten

Dr. Paul M. Noble, der den Großteil seines Lebens in Virginia (USA) verbrachte, war nicht nur ein begnadeter Arrangeur, sondern auch ein leidenschaftlicher Bewahrer britischer Musikkultur. Als 32. Urenkel von Alfred dem Großen, König von England, fühlte er sich zeitlebens den Cotswolds, Gloucestershire, Winchester und Cheltenham verbunden – Regionen, die auch den Komponisten Philip Lane prägten, mit dem Noble eine besondere künstlerische Verbindung teilte. Diese tiefe Verbundenheit mit England durchzog sein gesamtes Werk und machte ihn zu einem Brückenbauer zwischen amerikanischer und britischer Blasmusiktradition.

Schon während seiner High-School-Zeit begann Noble, für Blasorchester und Jazz-Ensembles zu arrangieren – eine Leidenschaft, die er während seines Bachelor- und Masterstudiums am Shenandoah Conservatory of Music, der Indiana University und der Catholic University of America weiter verfolgte. Seine Studien führten ihn zudem an die Universitäten von Michigan und Virginia, wo er nicht nur als Student, sondern auch als Lehrer und Dirigent auf allen Ebenen wirkte, von Schulensembles bis hin zu professionellen Klangkörpern.


Ein Verleger mit Vision: Bandmusicpdf.net und die Zusammenarbeit mit großen Namen

Nobles Name ist untrennbar mit Bandmusicpdf.net verbunden, einem Verlag, den er als Mitgründer und Arrangeur zu einer der wichtigsten Anlaufstellen für Blasmusikliteratur machte. Seine Arrangements – darunter Werke von John Rutter, Philip Lane, William Walton, Gordon Jacob und Sir David Willcocks – werden weltweit aufgeführt und sind fester Bestandteil von Festivalprogrammen in den USA und Großbritannien. Als Licensed Edition Publishing Partner von Oxford University Press und Mitglied der American Bandmasters Association setzte er Maßstäbe für Qualität und Innovation im Bereich der Blasmusik.

Ein besonderes Highlight seiner Karriere war die CD-Einspielung seiner Arrangements durch die Birmingham Symphonic Winds unter der Leitung von Keith Allen, die über Arabesque Recordings veröffentlicht wurde. Diese Aufnahme dokumentiert nicht nur sein handwerkliches Können, sondern auch seine Fähigkeit, britische und amerikanische Musikkultur zu vereinen.


Ein Vermächtnis, das weiterklingt

Dr. Paul M. Noble hinterlässt ein umfangreiches Werk von über 350 Arrangements, die in Konzertsälen, Schulen und Festivals auf der ganzen Welt gespielt werden. Sein Engagement für die Blasmusik, seine Leidenschaft für britische Komponisten und seine unermüdliche Arbeit als Verleger, Lehrer und Dirigent machen ihn zu einer prägenden Figur der Musikszene des 20. und 21. Jahrhunderts.

Sein Tod ist ein großer Verlust für die Musikwelt, doch sein Erbe lebt weiter – in den Noten, die er arrangierte, in den Ensembles, die seine Werke spielen, und in den Menschen, die er inspirierte. Möge die Musik, die er so sehr liebte, ihm eine letzte Ehre erweisen.


„Musik ist die Sprache der Seele – und Paul M. Noble gab ihr eine Stimme.“