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Die CD des Monats Februar

Das Kreisblasorchester Ostallgäu ist so alt wie das Jahrhundert.

Gegründet im Jahr 2000 präsentierte sich das Orchester erstmals bei den Allgäuer Festwochen im August dieses Jahres. MusikerInnen aus über 100 Kapellen des Landkreises erhielten damals die Möglichkeit, sinfonische Literatur einzustudieren. Im Frühjahr 2008 übernahm Klaus Reggel die musikalische Leitung. 2013 erschien die vorliegende CD, die den Zuhörer zu einer spannungsvollen und emotionsgeladenen Expedition in die Vergangenheit und in die fantastische Welt des Kinos mitnehmen soll.

Ein rundes Jubiläum: 70 Jahre Erwin Franaschek

Vom Zimmerer zum Blasmusikkomponisten

Photo: Erwin Franaschek

Am 7. Jänner 2018 feierte Erwin Franaschek seinen 70er. In Österreich ist der Komponist wegen seiner praktikablen Gebrauchsmusik bis zum mittleren SW-Grad bekannt. Ursprünglich war sein erlernter Beruf Zimmerer. Dann war er aktiver Musiker und Kapellmeister des Musikvereines Ollersdorf. Nachdem er Musiker der Gardemusik Wien war, studierte er an der Musikhochschule Graz, Expositur Oberschützen im Hauptfach Basstuba bei Prof. Hans Meister und Prof. Helmut Wimberger. Ab 1971 Musikschullehrer an der MS Stegersbach und später Direktor dieser Anstalt.. Neben Kapellmeister des MV Stegersbach war er Bezirksjugendreferent und Bezirkskapellmeister des Bezirksverbandes Güssing. Franaschek gehörte auch mehrere Jahre der Landesverbandsleitung an, wo er noch immer als Bewerter bei Wertungsspielen für Konzert-und Marschmusik fungiere.

WerklisteCD-Einspielung

Wer kennt Pimpanit Karoonyavanich?

Emotionale Musik für Brassbands

Photo: bvtmusic.be

Wir kennen sie auch nicht. Wir wissen nur: sie ist eine Dame, spielt hervorragend Klavier und ist Komponistin. Und sie ist in Thailand geboren und lebt nun in Belgien. Über Ihre erstklassigen Werke (für Brassbands) können Sie sich hier informieren.

Werkliste

Peter B. Smith im 84. Lebenjahr gestorben

Kapellmeister, Komponist und Arrangeur mit Leidenschaft

Photo: Robbin D. Knapp

In der berühmten Coldstream Guards Band und beim Londoner Ballett Orchester war Peter B. Smith Solo-Flötist. An der Royal Military School of Music, Kneller Hall in London qualifizierte er sich als Kapellmeister der Queens Royal Irish Hussars. Der Komponist lebte seit 1976 in Deutschland, wo er als Lehrer und Kapellmeister in Gütersloh tätig war. Er komponierte und arrangierte zahlreiche Werke für Chor, Brass-Ensemble und Blasorchester und anderen Besetzungen. Peter war ein persönlicher Freund unseres Teams und wegen seines unbezwingbaren Humors hatten wir viel Spaß bei seinen Besuchen bei diversen Messen und Ausstellungen. Am 25.02.2018 hat er uns verlassen…

WerklisteCD-EinspielungenFachbücher

Komponist und Musikpädagoge Karl Haus gestorben

Chormusik war sein Leben

Photo: Schweinfurter Tagblatt

Karl Haus kam schon früh in seinem Elternhaus, in dem wöchentlich ein gemischter Chor probte, mit dem Chorgesang in Berührung. Er studierte in Würzburg und Augsburg. Nach seinen Staatsprüfungen war er zunächst als Musiklehrer am örtlichen Gymnasium und der Städtischen Singschule in Schweinfurt tätig, deren Leitung er 1964 übernahm und sie zu einer allgemeinen Musikschule ausbaute. Im selben Jahr organisierte er die ersten Wettbewerbe „Jugend musiziert“. 1965 folgte er einem Ruf an die Hochschule für Musik in Würzburg, wo er eine Professur für Chorleitung und Musikerziehung erhielt. 1968 bis 1987 leitete er deren „Großen Chor“ sowie den „Experimentalchor“ der Hochschule. Er hielt Seminare im In- und Ausland, ist Mitarbeiter und Mitglied von Fachzeitschriften, Verbänden und Ausschüssen.

Werkliste

 

Eine Persönlichket des Blasmusikwesens gestorben: Evžen Zámečník

Evzen Zámecník war eine vielseitige Persönlichkeit des tschechischen Musiklebens.

Ursprünglich Geiger, Dirigent, Pädagoge; Dramaturg, Organisator, ist er jedoch vor allem ein rühriger Komponist. Zámecniks musikalische Sprache geht stilmäßig vom Neoklassizismus aus – angereichert um kompositorische Techniken neuer Musik. Sein Werk sticht durch einfallsreiche Inventionen (manchmal anlehnend an die volkstümliche Intonation von Zámecniks Geburtsort), Humor und Sinn für orchestrale Farbigkeit hervor. Sein Schaffen ist zahlreich und vielseitig, es hat eine Reihe von Preisen erhalten und wird häufig aufgeführt.

WerklisteCD-Einspielungen

Komponist von ‚Oh Happy Day‘, gestorben

Edwin Hawkins und Oh Happy Day

Photo: Facebook

Mit seinem Namen ist vor allem der Welthit Oh Happy Day verbunden, 1969 gesungen von dem seinen Namen tragenden Gospelchor Edwin Hawkins Singers. Mit nur 1800,- Dollar finanzierten sie die Aufnahme der Gospel-LP Let Us Go Into the House of the Lord in der Kirche Ephesian Church of Christ in Berkeley mit einer Auflage von 500 Stück. Mit einem veralteten Ampex-Zweispurtonband wurden 8 Kirchenlieder lediglich mit Piano, Bass und Schlagzeug aufgenommen, Leadsängerin Dorothy Combs Morrison sang mit empathischer kehliger Altstimme. Darunter befand sich auch der längst gemeinfreigewordene Titel Oh Happy Day.