Montag, 16.Feber 2026
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Komponist und Musikpädagoge Karl Haus gestorben

Chormusik war sein Leben

Photo: Schweinfurter Tagblatt

Karl Haus kam schon früh in seinem Elternhaus, in dem wöchentlich ein gemischter Chor probte, mit dem Chorgesang in Berührung. Er studierte in Würzburg und Augsburg. Nach seinen Staatsprüfungen war er zunächst als Musiklehrer am örtlichen Gymnasium und der Städtischen Singschule in Schweinfurt tätig, deren Leitung er 1964 übernahm und sie zu einer allgemeinen Musikschule ausbaute. Im selben Jahr organisierte er die ersten Wettbewerbe „Jugend musiziert“. 1965 folgte er einem Ruf an die Hochschule für Musik in Würzburg, wo er eine Professur für Chorleitung und Musikerziehung erhielt. 1968 bis 1987 leitete er deren „Großen Chor“ sowie den „Experimentalchor“ der Hochschule. Er hielt Seminare im In- und Ausland, ist Mitarbeiter und Mitglied von Fachzeitschriften, Verbänden und Ausschüssen.

Werkliste

 

Eine Persönlichket des Blasmusikwesens gestorben: Evžen Zámečník

Evzen Zámecník war eine vielseitige Persönlichkeit des tschechischen Musiklebens.

Ursprünglich Geiger, Dirigent, Pädagoge; Dramaturg, Organisator, ist er jedoch vor allem ein rühriger Komponist. Zámecniks musikalische Sprache geht stilmäßig vom Neoklassizismus aus – angereichert um kompositorische Techniken neuer Musik. Sein Werk sticht durch einfallsreiche Inventionen (manchmal anlehnend an die volkstümliche Intonation von Zámecniks Geburtsort), Humor und Sinn für orchestrale Farbigkeit hervor. Sein Schaffen ist zahlreich und vielseitig, es hat eine Reihe von Preisen erhalten und wird häufig aufgeführt.

WerklisteCD-Einspielungen

Komponist von ‚Oh Happy Day‘, gestorben

Edwin Hawkins und Oh Happy Day

Photo: Facebook

Mit seinem Namen ist vor allem der Welthit Oh Happy Day verbunden, 1969 gesungen von dem seinen Namen tragenden Gospelchor Edwin Hawkins Singers. Mit nur 1800,- Dollar finanzierten sie die Aufnahme der Gospel-LP Let Us Go Into the House of the Lord in der Kirche Ephesian Church of Christ in Berkeley mit einer Auflage von 500 Stück. Mit einem veralteten Ampex-Zweispurtonband wurden 8 Kirchenlieder lediglich mit Piano, Bass und Schlagzeug aufgenommen, Leadsängerin Dorothy Combs Morrison sang mit empathischer kehliger Altstimme. Darunter befand sich auch der längst gemeinfreigewordene Titel Oh Happy Day.