Montag, 16.Feber 2026
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Nachruf auf Dr. Paul M. Noble (1935–2025) – Ein Leben für die Musik zwischen Virginia und England

Am 19. August 2025 verstarb mit Dr. Paul M. Noble ein außergewöhnlicher Verleger, Arrangeur und Musikwissenschaftler, dessen Wirken die Welt der Blasmusik nachhaltig prägte. Erst jetzt erreicht uns die traurige Nachricht – ein Moment, um innezuhalten und das vielseitige Schaffen eines Mannes zu würdigen, der sein Leben der Musik und der Verbindung zwischen den USA und England widmete.


Ein musikalisches Erbe zwischen zwei Kontinenten

Dr. Paul M. Noble, der den Großteil seines Lebens in Virginia (USA) verbrachte, war nicht nur ein begnadeter Arrangeur, sondern auch ein leidenschaftlicher Bewahrer britischer Musikkultur. Als 32. Urenkel von Alfred dem Großen, König von England, fühlte er sich zeitlebens den Cotswolds, Gloucestershire, Winchester und Cheltenham verbunden – Regionen, die auch den Komponisten Philip Lane prägten, mit dem Noble eine besondere künstlerische Verbindung teilte. Diese tiefe Verbundenheit mit England durchzog sein gesamtes Werk und machte ihn zu einem Brückenbauer zwischen amerikanischer und britischer Blasmusiktradition.

Schon während seiner High-School-Zeit begann Noble, für Blasorchester und Jazz-Ensembles zu arrangieren – eine Leidenschaft, die er während seines Bachelor- und Masterstudiums am Shenandoah Conservatory of Music, der Indiana University und der Catholic University of America weiter verfolgte. Seine Studien führten ihn zudem an die Universitäten von Michigan und Virginia, wo er nicht nur als Student, sondern auch als Lehrer und Dirigent auf allen Ebenen wirkte, von Schulensembles bis hin zu professionellen Klangkörpern.


Ein Verleger mit Vision: Bandmusicpdf.net und die Zusammenarbeit mit großen Namen

Nobles Name ist untrennbar mit Bandmusicpdf.net verbunden, einem Verlag, den er als Mitgründer und Arrangeur zu einer der wichtigsten Anlaufstellen für Blasmusikliteratur machte. Seine Arrangements – darunter Werke von John Rutter, Philip Lane, William Walton, Gordon Jacob und Sir David Willcocks – werden weltweit aufgeführt und sind fester Bestandteil von Festivalprogrammen in den USA und Großbritannien. Als Licensed Edition Publishing Partner von Oxford University Press und Mitglied der American Bandmasters Association setzte er Maßstäbe für Qualität und Innovation im Bereich der Blasmusik.

Ein besonderes Highlight seiner Karriere war die CD-Einspielung seiner Arrangements durch die Birmingham Symphonic Winds unter der Leitung von Keith Allen, die über Arabesque Recordings veröffentlicht wurde. Diese Aufnahme dokumentiert nicht nur sein handwerkliches Können, sondern auch seine Fähigkeit, britische und amerikanische Musikkultur zu vereinen.


Ein Vermächtnis, das weiterklingt

Dr. Paul M. Noble hinterlässt ein umfangreiches Werk von über 350 Arrangements, die in Konzertsälen, Schulen und Festivals auf der ganzen Welt gespielt werden. Sein Engagement für die Blasmusik, seine Leidenschaft für britische Komponisten und seine unermüdliche Arbeit als Verleger, Lehrer und Dirigent machen ihn zu einer prägenden Figur der Musikszene des 20. und 21. Jahrhunderts.

Sein Tod ist ein großer Verlust für die Musikwelt, doch sein Erbe lebt weiter – in den Noten, die er arrangierte, in den Ensembles, die seine Werke spielen, und in den Menschen, die er inspirierte. Möge die Musik, die er so sehr liebte, ihm eine letzte Ehre erweisen.


„Musik ist die Sprache der Seele – und Paul M. Noble gab ihr eine Stimme.“

WMC-Kerkrade startet Ticketverkauf für das Jubiläumsjahr 2026


Das World Music Contest (WMC) Kerkrade feiert 2026 sein 75-jähriges Jubiläum und markiert damit einen historischen Meilenstein in der Geschichte der internationalen Blasmusikszene. Seit Samstag, dem 17. Januar 2026, sind die Tickets für die 20. Ausgabe des prestigeträchtigen Festivals offiziell erhältlich. Interessierte können diese online über die offizielle Website des WMC oder vor Ort bei HuB.Kerkrade erwerben.


Ein Festival der Superlative

Das WMC gilt als die „Olympischen Spiele der Blasmusik“ und bietet vom 9. Juli bis zum 2. August 2026 ein einzigartiges Programm. Über 250 Orchester und Bands aus 31 Ländern und fünf Kontinenten werden an den Wettbewerben teilnehmen. Das Festival verspricht nicht nur Weltklasse-Blechbläsermusik, sondern auch ein vielfältiges Rahmenprogramm mit über 450 Veranstaltungen an verschiedenen Orten in Kerkrade, darunter die Rodahal, das Parkstad Limburg Stadion, das Theater Kerkrade und der Marktplatz.

Highlights des Jubiläumsjahres

  • Eröffnung durch die Blue Devils: Das renommierte amerikanische Korps „Blue Devils“ wird am 9. Juli 2026 die offizielle Eröffnungsparade bestreiten – ein europäisches Debüt, das den Auftakt zu einem unvergesslichen Festival bildet.
  • Wettbewerbe und Konzerte: Neben den traditionellen Konzert-, Marsch- und Showwettbewerben präsentiert das WMC eine exklusive Konzertreihe mit Spitzenensembles wie dem Orchestre de la Garde Républicaine, der Brass Gala mit dem Cory Band und dem Finale des Internationalen Dirigentenwettbewerbs mit der Königlichen Militärkapelle Johan Willem Friso.
  • WMC Fringe Festival: An vier Wochenenden sorgen spontane musikalische Darbietungen in den Straßen Kerkrades für ein lebendiges und geselliges Atmosphäre.
  • Blow! auf dem Marktplatz: Von Donnerstag bis Sonntag verwandelt sich der Marktplatz in eine Bühne für Top-Bands und die Eröffnungsparade – ein Hotspot für Musik, Partys und Unterhaltung.

Ein Festival mit Tradition und Zukunft

Seit seiner Gründung vor 75 Jahren hat das WMC über einer Viertelmillion Musikern aus aller Welt eine Plattform geboten. Die 20. Ausgabe steht ganz im Zeichen von Spaß, Spannung und Geselligkeit und unterstreicht die internationale Ausstrahlung des Festivals. Festivaldirektor Bart van der Roost betont die Renaissance des WMC, die sich in der großen Teilnehmerzahl, dem engagierten Freiwilligenteam und der starken regionalen Unterstützung widerspiegelt.

Tickets sichern

Seit dem 17. Januar 2026 können Tickets für alle Veranstaltungen des WMC 2026 erworben werden. Das vollständige Programm sowie der Online-Ticketshop sind auf der offiziellen Website verfügbar. Nutzen Sie die Gelegenheit, Teil dieses einzigartigen Jubiläums zu werden und erleben Sie die Faszination der Blasmusik in Kerkrade.


Quellen:

Clinton F. Niewegs „Music for Flute or Piccolo and Band“ – Ein unverzichtbares Nachschlagewerk für Flötisten, Dirigenten und Pädagogen

Clinton F. Nieweg, ehemaliger Chefbibliothekar des Philadelphia Orchestra und anerkannter Experte für kritische Editionen, hat mit „Music for Flute or Piccolo and Band“ ein Standardwerk geschaffen, das über 1.000 Werke von mehr als 700 Komponisten aus den Jahren 1625 bis 2025 systematisch erfasst. Das Buch richtet sich an Flötisten, Piccolospieler, Dirigenten, Musikpädagogen und Ensembleleiter, die nach einem umfassenden und praxisorientierten Repertoireverzeichnis für Flöte oder Piccolo mit Orchester- oder Bläserensemble-Begleitung suchen.


Inhalt und Aufbau des Nachschlagewerks

1. Umfang und Recherchegrundlage

Niewegs Werk basiert auf einer über 15-jährigen Recherche und dokumentiert Kompositionen von Barock bis zur Gegenwart – von Mozart über Romantik und Moderne bis hin zu Henry Mancini. Jeder Eintrag enthält detaillierte Metadaten, die für die praktische Nutzung essenziell sind:

  • Komponist und Arrangeur: Klare Zuordnung der Urheberschaft.
  • Instrumentierung: Genauer Überblick über die Besetzung, inklusive Soloinstrument und Begleitung (Blasorchester, Sinfonieorchester, Kammermusikensemble).
  • Dauer: Angabe der ungefähren Spieldauer.
  • Schwierigkeitsgrad: Einstufung zur Einschätzung der technischen und musikalischen Anforderungen.
  • Verlag und Verfügbarkeit: Informationen zu Bezugsquellen, Kosten, Urheberrechtsstatus sowie Verleihmöglichkeiten.
  • Uraufführung und Rezeption: Historische Einordnung und, sofern vorhanden, Hinweise auf Aufnahmen oder bedeutende Aufführungen.
  • Hyperlinks: Direkte Verweise auf digitale Ressourcen, Notenbeispiele oder Tonträger.

2. Struktur und Benutzerfreundlichkeit

Das Buch ist thematisch und alphabetisch gegliedert, was eine schnelle Orientierung ermöglicht. Ein ausführliches Register erleichtert die Suche nach bestimmten Komponisten, Werken oder Epochen. Die klare Tabellenform und die einheitliche Darstellung der Metadaten machen es zu einem effizienten Arbeitsinstrument für die Programmplanung und Repertoireauswahl.


Praktische Nutzung für Musiker und Dirigenten

1. Repertoireplanung und Programmgestaltung

Für Dirigenten und Ensembleleiter bietet das Werk eine fundierte Grundlage zur Auswahl passender Stücke – sei es für Konzerte, Wettbewerbe oder pädagogische Zwecke. Die Angabe des Schwierigkeitsgrades und der Instrumentierung hilft dabei, das Repertoire an die Fähigkeiten des Ensembles anzupassen.

2. Pädagogischer Einsatz

Musiklehrer und Studierende profitieren von der umfassenden Übersicht, die nicht nur Standardliteratur, sondern auch weniger bekannte Werke umfasst. Die detaillierten Angaben zu Verfügbarkeit und Kosten unterstützen die Beschaffung von Notenmaterial.

3. Wissenschaftliche und historische Recherche

Dank der akribischen Dokumentation von Uraufführungen, Rezeption und historischen Kontexten eignet sich das Buch auch für musikwissenschaftliche Arbeiten. Die Hyperlinks zu digitalen Ressourcen erweitern die Recherchemöglichkeiten.


Verfügbare Ausgaben und Bezugsquellen

Das Nachschlagewerk ist in folgenden Formaten erhältlich:

  • PDF-Version: Praktisch für die digitale Nutzung, inklusive Suchfunktion und Hyperlinks. Die Datei ist mit einem Wasserzeichen versehen.
  • Spiralbindung: Ideal für den täglichen Gebrauch im Proberaum oder Büro. Robuste Bindung und übersichtliches Layout.
  • Kombi-Paket (PDF + Spiralbindung): Für Nutzer, die sowohl die digitale als auch die physische Version bevorzugen.

Bezugsquellen sind unter anderem spezialisierte Musikverlage und Online-Plattformen wie musicainfo.net und deren Partner.


Fazit: Ein Meilenstein der Flötenliteratur

Clinton F. Niewegs „Music for Flute or Piccolo and Band“ ist ein unverzichtbares Werkzeug für alle, die sich professionell oder pädagogisch mit Flöten- und Piccololiteratur beschäftigen. Die Kombination aus historischer Tiefe, praktischer Relevanz und benutzerfreundlicher Aufbereitung macht es zu einem Standardwerk, das in keiner Bibliothek fehlen sollte.


Quellen:

Silvester mit Blasmusik – eine Playlist für den festlichen Jahreswechsel

Wir wünschen allen Freunden von Musicainfo.net einen guten Start ins neue Jahr mit unserer über vier Stunden dauernden „Happy New Year“ Playlist!

Die Playlist steht auch in unseren neuen Radio Apps zur Verfügung:

Hinweis: https://musicainfo.radio und die Musicainfo Radio Apps stehen nur Vollmitgliedern zur Verfügung. Verwende für Login und Passwort die gleichen Zugangsdaten wie für https://de.musicainfo.net

Der Jahreswechsel ist in der Blasmusik seit jeher ein besonderer Moment. Zwischen Rückblick und Aufbruch entfalten gerade jene Werke ihre Wirkung, die festlich, rhythmisch und klanglich ausgewogen sind. Unsere Silvester-Playlist „Happy New Year“ greift genau dieses Spannungsfeld auf und bietet eine sorgfältig zusammengestellte Auswahl für Blasmusik- und Blasorchesterfans.

Im Mittelpunkt stehen nicht einzelne „Hits“, sondern ein musikalischer Ablauf, der den Abend trägt – vom frühen Festcharakter bis zum Übergang ins neue Jahr.

Verlässliche Klassiker zum Jahreswechsel

„An der schönen blauen Donau“

Der Donauwalzer gehört untrennbar zu Silvester. In der Blasorchesterfassung entfaltet das Werk eine besondere Klarheit: Linien werden transparenter, der Puls bleibt stabil, und der typische Strauss’sche Schwung bleibt dennoch erhalten. Johann Strauss Sohn zeigt hier, wie zeitlos diese Musik ist – auch außerhalb des klassischen Streicherapparats.

„Radetzky-Marsch“

Als energiegeladener Gegenpol darf dieser Marsch nicht fehlen. Rhythmische Präzision, klare Artikulation und die bekannte Form machen ihn zu einem wirkungsvollen Höhepunkt im Verlauf der Playlist. Das Werk von Johann Strauss Vater steht für Schwung und Festlichkeit und ist ein bewährter Publikumsmagnet.

„Auld Lang Syne“

Der emotionale Kern des Jahreswechsels. In Blasorchesterbearbeitungen wirkt dieses traditionelle Lied besonders unmittelbar. Warme Klangfarben und eine ruhige Gestaltung schaffen Raum für Besinnung und Gemeinschaft. Als Auld Lang Syne markiert es den Moment des Übergangs – musikalisch schlicht, aber wirkungsvoll.

Die tragenden Werke zwischen den Höhepunkten

Was diese Playlist besonders macht, ist die Auswahl der Werke zwischen den bekannten Fixpunkten. Sie geben dem Programm Struktur und Tiefe.

Konzertante Ouvertüren

Diese Stücke eröffnen den Abend mit festlichem Charakter und konzertantem Anspruch. Sie zeigen Blasmusik als vollwertige Konzertliteratur – mit klaren Themen, Spannungsbögen und farbenreicher Instrumentation.

Anspruchsvolle Märsche

Neben den bekannten Klassikern finden sich Märsche, die durch ihre musikalische Substanz überzeugen. Differenzierte Dynamik, harmonische Feinheiten und saubere Form machen sie zu mehr als nur rhythmischer Begleitmusik.

Galoppe und schnelle Charakterstücke

Diese Werke bringen Leichtigkeit und Bewegung in die Playlist. Sie setzen gezielte Akzente, beleben den musikalischen Verlauf und zeigen die technische und rhythmische Stärke moderner Blasorchester.

Für Blasmusikfans gedacht

Diese Silvester-Playlist richtet sich an Menschen, die Blasmusik schätzen – als Hörgenuss, als Vereins- und Konzertkultur oder aus eigener aktiver Erfahrung. Sie verbindet Tradition mit musikalischer Qualität und schafft einen stimmigen Rahmen für den Jahreswechsel.

Ob bewusst gehört oder als festliche Begleitung:

Diese Auswahl zeigt, wie vielseitig, tragfähig und feierlich Blasmusik zum Jahresende ist.

Hinweis: https://musicainfo.radio und die Musicainfo Radio Apps stehen nur Vollmitgliedern zur Verfügung. Verwende für Login und Passwort die gleichen Zugangsdaten wie für https://de.musicainfo.net

Weihnachtsmusik – einmal anders: Warum „Der kleine Lord“, „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ und „Der Nußknacker“ zur festlichen Zeit gehören.

Die Weihnachtszeit ist nicht nur eine Phase des Besinnens und der Tradition, sondern auch eine Zeit, in der bestimmte Filme, Ballette und musikalische Werke eine besondere Rolle spielen. Während klassische Weihnachtslieder und -geschichten allgegenwärtig sind, gibt es Werke, die nur indirekt mit dem Fest verbunden sind, aber dennoch fest zur vorweihnachtlichen Stimmung gehören. Dazu zählen der Film „Der kleine Lord“, der Märchenfilm „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ und das Ballett „Der Nußknacker“. Doch was macht diese Werke so besonders, und wie tragen sie zur festlichen Atmosphäre bei? Ein zentraler Aspekt ist die Musik, die in diesen Werken eine tragende Rolle spielt – und hier setzt auch die Bearbeitung von Josef Jiskra für Klarinettenquartett an, die diese Stücke auf neue Weise interpretiert.

Gemeinsamkeiten der Werke: Warum sie zur Weihnachtszeit passen

Alle drei Werke verbinden eine tiefgründige emotionale Ebene mit Themen wie Familie, Zusammenhalt und Hoffnung – Werte, die in der Weihnachtszeit besonders betont werden. „Der kleine Lord“ erzählt die Geschichte eines Jungen, der durch seine Herzlichkeit die raue Schale seines Großvaters knackt und so die Familie wieder zusammenführt. Diese Botschaft von Versöhnung und Liebe passt perfekt in die vorweihnachtliche Zeit, in der Harmonie und Gemeinschaft im Mittelpunkt stehen.

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ hingegen verbindet die klassische Märchenwelt mit einer winterlichen Kulisse, die an Schnee, Kälte und gemütliche Abende erinnert. Die Musik von Karel Svoboda unterstreicht diese Stimmung und schafft eine Atmosphäre, die sich nahtlos in die Weihnachtszeit einfügt

Der Nußknacker“ schließlich ist ein Ballett, das von magischen Träumen und kindlicher Freude handelt – Themen, die eng mit der Vorweihnachtszeit verbunden sind. Die Musik von Pjotr Iljitsch Tschaikowsky transportiert diese Träume in Töne und schafft so eine festliche, fast märchenhafte Stimmung

Musik als zentrales Element

Die Musik in diesen Werken ist nicht nur Begleitung, sondern ein zentrales Element, das die emotionale Wirkung verstärkt. In „Der kleinen Lord“ unterstreicht die Filmmusik die dramatischen und herzerwärmenden Szenen und schafft so eine Atmosphäre, die den Zuschauer in die Geschichte eintauchen lässt. Die Titelmelodie von „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ ist ein Ohrwurm, der sofort mit der Weihnachtszeit assoziiert wird und eine nostalgische Stimmung erzeugt. „Der Nußknacker“ wiederum ist für seine eingängigen Melodien und Charaktertänze bekannt, die selbst außerhalb des Balletts als Weihnachtsmusik wahrgenommen werden

Tradition und Nostalgie

Alle drei Werke sind seit Jahrzehnten fester Bestandteil der vorweihnachtlichen Programmplanung im Fernsehen oder in Theatern. Sie wecken Erinnerungen an die eigene Kindheit und schaffen so eine Verbindung zwischen den Generationen. Diese Tradition macht sie zu einem unverzichtbaren Teil der Weihnachtszeit, auch wenn sie nicht explizit weihnachtliche Geschichten erzählen.

Die Rolle der Musik in den Werken

„Der kleine Lord“ – Herzenswärme in Tönen
Die Musik in „Der kleine Lord“ ist zurückhaltend, aber wirkungsvoll. Sie begleitet die Handlung und verstärkt die emotionalen Momente, ohne aufdringlich zu wirken. Die Filmmusik schafft eine Atmosphäre, die den Zuschauer in die Geschichte eintauchen lässt und die Botschaft von Liebe und Versöhnung unterstreicht. (Eine Bearbeitung der Filmmusik für Blasorchester ist uns leider nicht bekannt)

„Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ – Winterliche Märchenmusik
Die Musik von Karel Svoboda ist ein zentraler Bestandteil des Films. Die Titelmelodie ist ein absoluter Ohrwurm und wird sofort mit der Weihnachtszeit assoziiert. Die Musik schafft eine winterliche, fast märchenhafte Stimmung, die perfekt zur Handlung passt und den Zuschauer in eine Welt voller Magie und Romantik entführt.

„Der Nußknacker“ – Magische Träume in Tönen
Pjotr Iljitsch Tschaikowskys Musik zu „Der Nußknacker“ ist ein Meisterwerk, das die magische Atmosphäre des Balletts perfekt einfängt. Die eingängigen Melodien und Charaktertänze sind weltweit bekannt und werden oft mit der Weihnachtszeit in Verbindung gebracht. Die Musik transportiert die Träume und die kindliche Freude, die im Zentrum der Handlung stehen, und schafft so eine festliche Stimmung, die das Publikum in ihren Bann zieht

Josef Jiskras Bearbeitungen für Klarinettenquartett: Eine neue Interpretation der Festtagsmusik

Josef Jiskra hat sich auf Arrangements für Klarinettenquartett spezialisiert und damit eine neue Möglichkeit geschaffen, die Musik dieser Werke zu erleben. Seine Bearbeitungen ermöglichen es, die bekannten Melodien in einer neuen Klangfarbe zu hören, die den festlichen Charakter der Stücke noch einmal anders interpretiert. Das Klarinettenquartett bietet eine besondere Klangvielfalt, die sich ideal für die Interpretation von Filmmusik und Ballettstücken eignet. Die Klarinette kann sowohl sanfte, lyrische Passagen als auch lebendige, rhythmische Abschnitte darstellen. Dies macht sie besonders geeignet, um die emotionale Tiefe und die festliche Stimmung der genannten Werke einzufangen. Jiskras Bearbeitungen ermöglichen es, die Musik von „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ in einem neuen Kontext zu erleben. Die Klarinettenbesetzungen schaffen eine intime, kammermusikalische Atmosphäre, die den Zuhörer noch näher an die Musik heranführt. Dies erweitert das Weihnachtserlebnis, indem es die bekannte Melodie in einer neuen, überraschenden Klangwelt präsentiert.

Weihnachtsmusik jenseits der Klassiker

„Der kleine Lord“, „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ und „Der Nußknacker“ zeigen, dass Weihnachtsmusik nicht nur aus klassischen Weihnachtsliedern bestehen muss. Diese Werke verbinden emotionale Tiefe, familiäre Werte und eine magische Atmosphäre, die perfekt zur festlichen Zeit passen. Die Musik spielt dabei eine zentrale Rolle und schafft eine Stimmung, die den Zuschauer in eine Welt voller Hoffnung, Träume und Gemeinschaft entführt.

Josef Jiskras Arrangement für Klarinettenquartett bietet eine neue Perspektive und erweitern so das Weihnachtserlebnis um eine weitere Facette. Sie zeigen, dass Weihnachtsmusik vielfältig sein kann – und dass auch Werke, die nicht explizit weihnachtlich sind, einen festen Platz in der vorweihnachtlichen Zeit haben.


Quellen:

Travis J. Weller – Die „Concert Trios“ als pädagogisches Konzept für musikalische Vielfalt und soziale Entwicklung

Travis J. Weller, geboren 1973, ist ein US-amerikanischer Komponist, Arrangeur und Musikpädagoge, dessen Werk sich durch eine enge Verbindung von künstlerischer Qualität und pädagogischem Anspruch auszeichnet. Seit über zwei Jahrzehnten engagiert er sich als Banddirektor, Dozent und Verfechter der Musikerziehung. Seine Kompositionen, insbesondere die Reihe der „Concert Trios“, bieten Schülern verschiedener Stimmgruppen die Möglichkeit, in flexiblen Besetzungen zu musizieren – eine Chance, die im traditionellen Ensemblerepertoire oft nur begrenzt gegeben ist. Die 18 Trios dieser Sammlung sind nicht nur musikalisch anspruchsvoll, sondern fördern durch ihre Vielfalt an Kulturen, Stilen und Komponisten die Zusammenarbeit, die individuelle Musikalität und das Selbstbewusstsein der jungen Musiker.

Travis J. Weller: Werdegang und pädagogische Ausrichtung

Travis J. Weller studierte Musikerziehung mit Schwerpunkt Tuba und Dirigieren am Grove City College (Bachelor) und schloss seinen Master in Musikerziehung an der Duquesne University ab. Derzeit promoviert er an der Kent State University. Seit 1995 wirkt er als Banddirektor an der Mercer Area Middle-Senior High School und ist zudem als Assistant Chair für das Musikdepartment der Messiah University tätig. Sein Schwerpunkt liegt auf der Förderung junger Musiker durch zugängliche, aber anspruchsvolle Kammermusik, die sowohl technisch als auch musikalisch entwickelt.

Weller versteht sich als aktiver Arrangeur und Komponist, dessen Arbeiten gezielt auf die Bedürfnisse von Schülern und Lehrkräften zugeschnitten sind. Sein Ansatz verbindet musikalische Exzellenz mit pädagogischer Praktikabilität: Die „Concert Trios“ sind so konzipiert, dass sie verschiedene Entwicklungsstufen abdecken – von einfachen Tonarten und Taktarten bis hin zu komplexeren technischen Herausforderungen. Dies ermöglicht es Lehrkräften, die Stücke je nach Leistungsstand der Schüler auszuwählen und so die individuelle Entwicklung zu unterstützen.

Die „Concert Trios“: Vielfalt, Zusammenarbeit und musikalische Entwicklung

Die Reihe der „Concert Trios“ umfasst 18 flexible Trios, die bewusst für unterschiedliche Stimmgruppen und Instrumentenkombinationen arrangiert sind. Diese Flexibilität ist ein zentrales Merkmal der Sammlung: Sie erlaubt es Schülern, unabhängig von der Besetzung ihres Ensembles gemeinsam zu musizieren – eine Möglichkeit, die im klassischen Repertoire oft fehlt. Die Werke umfassen eine breite Palette an Stilen und kulturellen Einflüssen, von klassischen bis zu zeitgenössischen Elementen. Dadurch werden die Schüler nicht nur mit verschiedenen musikalischen Traditionen vertraut, sondern lernen auch, sich auf unterschiedliche Klangwelten einzulassen und gemeinsam Lösungen zu erarbeiten.

Die pädagogische Bedeutung der Trios liegt dabei in mehreren Aspekten:

  • Förderung der Zusammenarbeit: Durch die Arbeit in kleinen Gruppen entwickeln die Schüler ein Gespür für Ensemble-Spiel, gegenseitiges Zuhören und Anpassungsfähigkeit.
  • Individuelle Herausforderungen: Die Stücke sind so gestaltet, dass sie technische und musikalische Fähigkeiten schrittweise erweitern – von einfachen Melodien bis hin zu anspruchsvollen Rhythmen und Harmonien.
  • Stärkung des Selbstbewusstseins: Erfolgserlebnisse in der Probe und Aufführung fördern die Motivation und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.
  • Kulturelle und stilistische Vielfalt: Die Auseinandersetzung mit Werken verschiedener Komponisten und Epochen erweitert den musikalischen Horizont und regt zur Reflexion über eigene Vorlieben und Stärken an.

Travis J. Wellers „Concert Trios“ sind mehr als eine Sammlung von Kammermusikstücken – sie sind ein pädagogisches Konzept, das musikalische Bildung als sozialen und kooperativen Prozess begreift. Durch die Vielfalt der Werke und die Flexibilität der Besetzungen ermöglichen sie Schülern, gemeinsam zu lernen, zu experimentieren und sich gegenseitig zu inspirieren. Für Dirigenten, Musiklehrer und Chorleiter bieten die Trios damit ein wertvolles Werkzeug, um nicht nur technische Fertigkeiten, sondern auch Teamfähigkeit, Kreativität und Selbstvertrauen zu fördern. In einer Zeit, in der musikalische Bildung oft unter Ressourcenmangel leidet, zeigen Wellers Kompositionen, wie gezielte Arrangements und eine durchdachte Didaktik junge Musiker nachhaltig prägen können.

Neuerungen auf musicainfo.net: Erweiterte Funktionen und optimierte Daten für Dirigenten, Musiklehrer und aktive Musiker

Die Datenbank musicainfo.net hat ihre Inhalte und Funktionen umfassend erweitert, um Dirigenten, Musiklehrern, Chorleitern und aktiven Musikern eine noch effizientere Recherche und Programmplanung zu ermöglichen. Die jüngsten Aktualisierungen umfassen überarbeitete Pflichtstücklisten, eine erweiterte Literatur-Datenbank, tausende Programmnotizen sowie praktische Download- und Korrekturmöglichkeiten. Dieser Artikel stellt die wichtigsten Neuerungen vor und zeigt auf, wie Nutzer davon profitieren können.

  1. Überarbeitete und ergänzte Pflichtstücklisten für Deutschland, Österreich und die Schweiz

Die Pflichtstücklisten für Wettbewerbe und Wertungsspiele in Deutschland, Österreich und der Schweiz wurden aktualisiert und erweitert. Die Listen sind nun vollständig über die Datenbank abrufbar und bieten eine zuverlässige Grundlage für die Auswahl von Werken im Rahmen von Wettbewerben. Dirigenten erhalten eine aktuelle Übersicht über die vorgeschriebenen Werke, was die Planung von Wettbewerbsprogrammen erleichtert. Musiklehrer können ihre Schüler gezielt auf die Anforderungen vorbereiten. Aktive Musiker finden schnell die relevanten Stücke für ihre Teilnahme an Wertungsspielen.

  1. Integration der „Österreichischen Jugendliteratur-Datenbank“

Die Datenbank wurde um die „Österreichische Literatur-Datenbank“ erweitert, die speziell Werke österreichischer Komponisten und Arrangeure umfasst. Diese Ergänzung bietet einen umfassenden Überblick über die musikalische Literatur aus Österreich und ermöglicht eine gezielte Suche nach regionalen Werken.

  1. Erweiterung der „Programmnotizen“ auf fast 8.000 Werke

Für Vollmitglieder stehen jetzt Programmnotizen zu fast 8.000 Werken zur Verfügung. Diese Notizen bieten Hintergrundinformationen zu Kompositionen und Aufführungspraktiken, die für die Programmgestaltung und das Verständnis der Werke essenziell sind. Dirigenten können fundierte Entscheidungen bei der Zusammenstellung von Konzertprogrammen treffen. Musiklehrer nutzen die Notizen, um ihren Schülern Kontext und Hintergrundwissen zu vermitteln. Aktive Musiker erhalten wertvolle Einblicke in die Werke, die sie aufführen.

  1. Integration von ca. 300 Konzertansagen

Rund 300 Konzertansagen wurden in die Datenbank aufgenommen. Diese sind über die Volltextsuche mit dem Stichwort „Konzertansage“ auffindbar und liegen meist in zwei Versionen vor – eine kurze und eine ausführliche Fassung. Diese „Konzertansagen“ dienen als Vorlage und können natürlich für eigene Bedürfnisse geändert oder ergänzt werden.
Konzertsprecher können sich inspirieren lassen und eigene Konzertankündigungen professionell gestalten. Aktive Musiker erhalten Einblicke in die Formulierung und Struktur von Konzertprogrammen.

  1. Weiterführende Links zu Verlagsausgaben und externen Quellen

Bei über 24.000 Werken wurden weiterführende Links zu Verlagsausgaben und externen Quellen wie Wikipedia oder dem Wind Repertory Project und andern wichtigen Informationsquellen hinzugefügt. Diese Links ermöglichen eine vertiefte Recherche und den direkten Zugang zu Notenmaterial. Dirigenten sparen Zeit bei der Suche nach Noten und Hintergrundinformationen. Aktive Musiker können schnell auf zusätzliche Ressourcen zugreifen, um ihre Aufführungen vorzubereiten.

  1. Bereitstellung von Downloadlinks bei mehr als 20.000 Werken

Für über 20.000 Werke stehen nun direkte Downloadlinks zur Verfügung. Nutzer können so Notenmaterial und weitere Unterlagen bequem herunterladen. Dirigenten und Musiklehrer erhalten schnellen Zugang zu Noten und können Proben effizienter vorbereiten. Aktive Musiker** sparen Zeit und Mühe bei der Beschaffung von Notenmaterial.

  1. Neue Funktion: Fehler- und Korrekturrückmeldung

Mit dem neuen Link „Korrektur im Text oder Fehler im Datensatz melden“ können Nutzer direkt auf Unstimmigkeiten oder Fehler in den Daten hinweisen. Diese Funktion trägt dazu bei, die Qualität der Datenbank kontinuierlich zu verbessern. Alle Nutzer haben die Möglichkeit, aktiv zur Verbesserung der Datenbank beizutragen.
Dirigenten, Musiklehrer und aktive Musiker profitieren von einer stets aktuellen und fehlerfreien Datenbasis.

Die jüngsten Erweiterungen auf musicainfo.net bieten Dirigenten, Musiklehrern, Chorleitern und aktiven Musikern eine Fülle von neuen Möglichkeiten. Von aktualisierten Pflichtstücklisten über erweiterte Programmnotizen bis hin zu praktischen Download- und Korrekturfunktionen – die Datenbank ist nun noch besser auf die Bedürfnisse ihrer Nutzer zugeschnitten. Nutzen Sie die neuen Funktionen, um Ihre musikalische Arbeit effizienter und informierter zu gestalten.

Die CD „Gallito“ des Philharmonic Wind Orchestra unter der Leitung von Marc Reift – Eine musikalische Entdeckungsreise

Das „Philharmonic Wind Orchestra“ unter der Leitung von Marc Reift präsentiert mit der CD „Gallito“ eine abwechslungsreiche Sammlung von Werken, die sowohl traditionelle als auch moderne Einflüsse der Blasmusik vereint. Die Aufnahme, die im Januar 2024 erschien, bietet eine Spielzeit von etwa 45 Minuten und umfasst 14 Titel, die von spanischen Pasodobles über italienische Opernmelodien bis hin zu sinfonischen Arrangements reichen. Dieser Artikel beleuchtet die musikalischen Highlights, die Besonderheiten der ausgewählten Stücke sowie die künstlerische Interpretation durch das Orchester.

Die Titel im Überblick

Die CD „Gallito“ vereint Werke verschiedener Komponisten, die durch ihre lebendigen Rhythmen, expressiven Melodien und virtuosen Arrangements überzeugen. Im Folgenden werden einige der herausragenden Stücke näher betrachtet:

  1. La Parranda (Canto a Murcia)“ – Francisco Alonso ist ein lebhaftes Stück, das typisch für die spanische Zarzuela-Tradition steht. Francisco Alonso, ein bedeutender Vertreter dieses Genres, verbindet hier volkstümliche Klänge mit sinfonischer Tiefe. Das Stück besticht durch seine mitreißenden Rhythmen und die farbenfrohe Instrumentierung, die das Philharmonic Wind Orchestra meisterhaft umsetzt.
  2. Core ’Ngato (Ungrateful Heart)“ – Salvatore Cardillo: Dieses Werk, arrangiert von Jirka Kadlec, ist ein Beispiel für die emotionale Tiefe der italienischen Operntradition. Die Melodie, die zwischen melancholischen und dramatischen Passagen oszilliert, wird durch die präzise Interpretation des Orchesters besonders eindrucksvoll dargestellt.
  3. Il Risorgimento“ – Romualdo Marenco, bekannt für seine sinfonischen Dichtungen, schuf mit „Il Risorgimento“ ein Werk, das den Geist des italienischen Risorgimento – der Bewegung für die Einheit Italiens – musikalisch einfängt. Die Arrangements von Michal Worek betonen die dramatischen Akzente und die heroische Stimmung des Stücks.
  4. Gallito“ – Santiago Lopez: Der Titelsong der CD, „Gallito“, ist ein Pasodoble, der durch seine energiegeladene Rhythmusik und die virtuose Instrumentierung besticht. Santiago Lopez, ein vielseitiger Gitarrist und Komponist, schuf hier ein Werk, das sowohl im Konzertsaal als auch bei festlichen Anlässen überzeugt. Die Bearbeitung für Blasorchester unterstreicht die dynamische und mitreißende Natur des Stücks.
  5. Danzas Españolas“ – Bertrand Moren’s „Danzas Españolas“ sind eine Hommage an die spanische Folklore. Die Suite vereint verschiedene Tänze, die durch ihre rhythmische Vielfalt und die farbenfrohe Klangpalette des Orchesters bestachen.
  6. Las Corsarias“ – Francisco Alonso: Ein weiteres Werk von Francisco Alonso, das durch seine dramatische Erzählweise und die lebendige Instrumentierung auffällt. „Las Corsarias“ erzählt musikalisch von Abenteuern und Seefahrern und wird durch das Philharmonic Wind Orchestra mit großer Ausdruckskraft interpretiert.

und weitere acht Werke.

Die CD „Gallito“ des Philharmonic Wind Orchestra unter der Leitung von Marc Reift ist eine gelungene Hommage an die Vielfalt der Blasmusik. Die Kombination aus traditionellen und modernen Werken, die präzise Interpretation und die hochwertigen Arrangements machen diese Aufnahme zu einem Muss für alle Liebhaber sinfonischer Blasmusik.

Herbststurm der Noten: Wie neue Werke die Musikszene bereichern

Der Herbst ist da, und mit ihm eine Flut von Farben, die die Natur in ein atemberaubendes Spektakel verwandeln. Doch nicht nur die Bäume werfen ihre Blätter ab, auch die Welt der Musikverlage hat seit September eine reiche Ernte an Neuerscheinungen erlebt. Über 250 neue Blasmusiknoten, mehr als 50 Ensemblewerke, 20 Solowerke und 50 Radiotracks sind wie ein bunter Blätterregen über die musikalische Landschaft niedergegangen. Lasst uns diese musikalische Herbstpracht genauer betrachten und die Blätter als Metapher für die Vielfalt und Qualität der neuen Werke nutzen.

Große Blätter, schwere Werke – die Eichenblätter der Blasmusik

Manche Blätter sind groß und imposant, wie die breiten Blätter einer Eiche. Sie stehen für die „mittelschweren“ Werke, die anspruchsvollen Kompositionen, die ein hohes Maß an musikalischem Können und Engagement erfordern. Diese Stücke sind oft komplex in ihrer Struktur, reich an Harmonien und bieten den Musikerinnen und Musikern eine echte Herausforderung. Sie sind die Meisterwerke, die das Repertoire erweitern und die musikalische Entwicklung vorantreiben. In unserer Herbsternte könnten dies die großen sinfonischen Blasorchesterwerke sein, die mit ihrer Tiefe und Ausdruckskraft das Publikum in ihren Bann ziehen.

Kleine Blätter, leichte Werke – die Birkenblätter der Blasmusik

Andere Blätter sind zart und filigran, wie die kleinen Blätter einer Birke. Sie repräsentieren die „leichten“ Werke, die charmanten und zugänglichen Kompositionen, die oft für kleinere Ensembles oder weniger erfahrene Musiker gedacht sind. Diese Stücke sind vielleicht nicht so komplex wie ihre „schweren“ Pendants, aber sie haben ihren eigenen Reiz. Sie sind oft melodisch, eingängig und eignen sich hervorragend für Konzerte, bei denen die Freude am Musizieren im Vordergrund steht. Die 50 Ensemblewerke und 20 Solowerke könnten hier ihren Platz finden, Stücke, die mit ihrer Leichtigkeit und Eleganz begeistern.

Bunte Blätter, hochwertige Kompositionen – die Ahornbäume der Blasmusik

Die buntesten Blätter, die in leuchtenden Rot-, Orange- und Gelbtönen strahlen, sind wie die hochwertigen Kompositionen. Sie sind das Ergebnis von kreativer Meisterschaft und musikalischer Innovation. Diese Werke zeichnen sich durch ihre Originalität, ihre emotionale Tiefe und ihre makellose Ausführung aus. Sie sind die Ahornbäume der Blasmusik, die mit ihrer Farbenpracht die Blicke auf sich ziehen und einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Hier finden wir die Stücke, die neue Wege gehen, die Genregrenzen überschreiten und die Blasmusik in ihrer Vielfalt bereichern.

Einfache Färbungen, Gebrauchsmusik – die Weiden der Blasmusik

Neben den leuchtenden Farben gibt es auch Blätter mit einfacheren Färbungen, die eher unscheinbar wirken. Sie stehen für die Gebrauchsmusik, die funktionalen Kompositionen, die oft für spezifische Anlässe oder Zwecke geschrieben werden. Diese Stücke sind vielleicht nicht so kunstvoll wie die „bunten Blätter“, aber sie erfüllen ihren Zweck und sind unverzichtbar für das musikalische Leben. Die 50 Radiotracks könnten hier eingeordnet werden, Stücke, die für den schnellen Konsum gedacht sind und oft im Hintergrund laufen, aber dennoch ihre Berechtigung haben.

Die Bedeutung der Vielfalt für die musikalische Landschaft

Die Fülle und Vielfalt der Neuerscheinungen seit September ist ein Zeichen für die Lebendigkeit und Kreativität der Blasmusikszene. Jedes Blatt, ob groß oder klein, bunt oder einfach gefärbt, trägt zur Schönheit und Komplexität des musikalischen Herbstes bei. Die „schweren“ Werke fordern heraus und inspirieren, die „leichten“ Werke erfreuen und unterhalten, die „hochwertigen Kompositionen“ erweitern den Horizont und die „Gebrauchsmusik“ erfüllt ihren praktischen Zweck.

Diese bunte Mischung ist es, die die musikalische Landschaft so reich und interessant macht. Sie bietet für jeden Geschmack und jedes Niveau etwas Passendes und sorgt dafür, dass die Blasmusik auch in Zukunft blüht und gedeiht. So wie der Herbst die Natur in ein Farbenmeer taucht, so bereichern die neuen Noten und Tracks die Welt der Blasmusik mit einer Fülle von Klängen und Emotionen. Lasst uns diese musikalische Ernte genießen und uns von der Vielfalt der Blätter – oder besser gesagt, der Noten – inspirieren lassen.

Gateway Sheet Music: Ein neuer Partner für den Verein für Musikinformation

Der Verein für Musikinformation freut sich, seinen Mitgliedern einen neuen, engagierten Auslieferungspartner vorstellen zu dürfen: Gateway Sheet Music aus St. Louis, MO. Dieses junge Unternehmen, gegründet von zwei erfahrenen Musikexperten, verspricht eine kundenorientierte Herangehensweise und ein sorgfältig ausgewähltes Repertoire, das speziell auf die Bedürfnisse von Pädagogen, Interpreten und Musikprogrammen zugeschnitten ist.

Die Menschen hinter Gateway Sheet Music

Hinter Gateway Sheet Music stehen Scott Gurley und Jeff Girard. Scott Gurley, ein versierter Musiker und Webentwickler, bringt technisches Know-how und eine tiefe Leidenschaft für Musik mit. Jeff Girard, bekannt als Experte für Bandrepertoire, verfügt über umfassende Kenntnisse in der Auswahl und Beschaffung von Notenmaterial. Ihre gemeinsame Motivation war es, ein Notenunternehmen zu schaffen, das sich durch exzellenten Kundenservice und ein handverlesenes Angebot auszeichnet. Sie erkannten den Bedarf an einem Partner, der Musikern und Pädagogen nicht nur Noten liefert, sondern sie auch kompetent berät und unterstützt.

Was Gateway Sheet Music besonders macht

Gateway Sheet Music hebt sich durch mehrere Besonderheiten hervor:

  • Sorgfältig ausgewähltes Repertoire: Das Angebot umfasst eine kuratierte Sammlung von empfohlenen und von Festivals anerkannten Stücken für Band, Chor und Orchester. Dies erleichtert die Suche nach qualitativ hochwertiger Musik für Wettbewerbe, Konzerte und besondere Veranstaltungen.
  • Kundenorientierter Service: Schneller Versand, kompetente Beratung und wettbewerbsfähige Preise sind zentrale Säulen des Unternehmens. Zudem werden Mengenrabatte angeboten, was besonders für Bildungseinrichtungen attraktiv ist.
  • Engagement für Musikpädagogik: Gateway Sheet Music legt großen Wert auf die Unterstützung von Musikpädagogen. Das Unternehmen bietet Materialien und Beratung, die Lehrkräfte dabei unterstützen, die staatlichen und nationalen Standards im Musikunterricht zu erfüllen.

Zielgruppen und Vorteile für Mitglieder des Vereins für Musikinformation

Gateway Sheet Music richtet sich an eine breite Palette von Musikern und Bildungseinrichtungen:

  • Schulbands und Hochschulen: Sie profitieren von dem spezialisierten Repertoire und der Beratung bei der Auswahl von Stücken für ihre Programme.
  • Kirchenchöre und Musikstudenten: Auch sie finden hier eine reiche Auswahl an Notenmaterial, das ihren spezifischen Anforderungen entspricht.
  • Musikpädagogen: Sie erhalten nicht nur Noten, sondern auch wertvolle Unterstützung und Ressourcen für ihren Unterricht.

Für die Mitglieder des Vereins für Musikinformation bedeutet die Partnerschaft mit Gateway Sheet Music einen erheblichen Mehrwert. Sie erhalten Zugang zu einem Lieferanten, der ihre Bedürfnisse genau versteht und ihnen hilft, die passende Musik für ihre Projekte zu finden. Die Kombination aus einem handverlesenen Repertoire, schnellem Service und der Expertise der Gründer macht Gateway Sheet Music zu einem idealen Partner für alle, die Wert auf Qualität und Zuverlässigkeit legen.

Mit Gateway Sheet Music steht den Mitgliedern des Vereins für Musikinformation ein Partner zur Seite, der die Suche nach der perfekten Musik vereinfacht und die musikalische Arbeit auf vielfältige Weise bereichert.